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Weil es Ihr Problem ist und das Ihrer Familie werden kann – Private Pflegevorsorge

Boss-Assekuranz Berlin - Private Pflegevorsorge

Pflegebedürftigkeit kennt kein Alter. Natürlich sind etwa 90 % aller Pflegefälle im Land älter als 65 – dennoch kann es jeden treffen. Wie so oft bei den Bausteinen der Invaliditätsabsicherung gilt auch hier: je jünger Sie bei Abschluss sind, desto preiswerter ist der Schutz für Private Pflegevorsorge.

Die gesetzliche Pflegeversicherung ist nur eine Teilkaskoversicherung, denn sie leistet in der höchsten Stufe nur 1.550 Euro. Dem stehen monatliche Kosten für einen Pflegeheimplatz gegenüber, die sich im Landesdurchschnitt auf 3.360 Euro belaufen. Der Eigenanteil läge damit bei 1.810 Euro. Diese Lücke kann selbst ein „normaler“ Erwerbstätiger mit dem Einkommen nicht auffüllen, das er im aktiven Berufsleben erhielt. Das hat er als Pflegefall natürlich gar nicht mehr – und als Rentner auch nicht…

Die wesentliche Aufgabe der Pflegezusatzversicherung

Weshalb brauchen Sie überhaupt eine private Pflegeergänzung? Aus einem ganz einfachen Grund: Weil die Leistungen der Gesetzlichen Pflegeversicherung nicht ausreichen, um damit einen Heimplatz bezahlen zu können.
In Pflegestufe I mag eine Pflege daheim durch Angehörige und/oder einen ambulanten Pflegedienst noch vorstellbar sein, spätestens ab Pflegestufe II ist dies dauerhaft nur noch schwerlich möglich. Es scheitert meist schon an den baulichen Gegebenheiten.

Stellen Sie sich einfach mal vor, wie jemand versucht, Sie mit einem Badelift in Ihre Badewanne zu rangieren. Im Regelfall ist der Platz dafür einfach nicht vorhanden. Auch der zeitliche Aufwand, der in diesen höheren Pflegestufen nötig ist, um dem Patienten ein würdiges Dasein zu ermöglichen, kann kaum von einem Angehörigen aufgebracht werden.

Kinder haften für Ihre Eltern

Können die Heimkosten nicht aus Ihren Einkünften und Ihrem Vermögen aufgebracht werden, wird das Sozialamt im nächsten Schritt auf Ihre Kinder zugehen und prüfen, ob diese zur Kasse gebeten werden können. Voraussetzungen für den Unterhalt sind:

  • BGB §1601: Verwandte in gerader Linie sind verpflichtet, einander Unterhalt zu gewähren, d.h., Eltern gegenüber ihren Kindern sowie Kinder gegenüber ihren Eltern. Schwiegerkinder sind davon unmittelbar nicht betroffen (BGH · Urteil v. 14.01.2004, Az. XII ZR 69/01). Mittelbar kann es jedoch zu einer Schwiegerkindhaftung bei der Berechnung des sogenannten individuellen Familienbedarfs kommen, wobei auch deren Einkommen berücksichtigt wird und es dadurch zu einer indirekten Schwiegerkindhaftung kommt. (BGH · Urteil vom 05.02.2014 · Az. XII ZB 25/13).
  • BGB §1603: Anspruch auf Unterhalt hat nur, wer außerstande ist, sich selbst zu unterhalten, das eigene Einkommen dafür nicht ausreicht und kein Vermögen vorhanden ist.
    Unterhaltspflichtig ist nur, wer unter Berücksichtigung seiner sonstigen Verpflichtungen in der Lage ist, ohne Gefährdung seines eigenen angemessenen Unterhalts Leistungen gegenüber dem Unterhaltsempfänger zu gewähren. Selbst das Vermögen der Kinder muss bis zu einer Schongrenze für den Unterhalt ausgegeben werden, jedoch gehört eine angemessene, selbst genutzte Immobilie zum Schonvermögen der Kinder.

Verwirkung des Anspruchs auf Elternunterhalt

  • BGB §1611: Elternunterhalt kann nur durch schwere Verfehlungen gegen das Kind verwirkt werden. Das ist jedoch auf absolute Ausnahmefälle beschränkt (BGH · Urteil vom 15.09.2010, Az. XII ZR 148/09). Eine schwere Verfehlung liegt selbst dann nicht vor, wenn der Vater den Kontakt zu seinem Kind seit 40 Jahren abgebrochen und es durch Testament bis auf den gesetzlichen Pflichtteil enterbt hat (BGH · Urteil vom 12.02.2014, Az. XII ZB 607/12).

Das Kind musste trotzdem zahlen, weil – so die Begründung des BGH – der Vater sich sich in den ersten 18 Lebensjahren seines Sohnes um diesen gekümmert hat. Er hat daher gerade in der Lebensphase, in der regelmäßig eine besonders intensive elterliche Fürsorge erforderlich ist, seinen Elternpflichten im Wesentlichen genügt.
Die Errichtung des Testaments selbst stellt keine Verfehlung dar, weil der Vater insoweit lediglich von seinem Recht auf Testierfreiheit Gebrauch gemacht hat.

Was ist zu tun?

Private Pflegevorsorge ist teuer – sehr teuer sogar. Die Leistung des Sozialsystems nimmt Sie und sehr wahrscheinlich auch Ihre Angehörigen mit in die Pflicht. Wie sonst soll man die Lücke füllen? Ob Sie sich für ein Pflegetagegeld oder eine Pflegerente entscheiden, spielt zunächst keine Rolle – wichtig ist nur, dass Sie dieses Problem so bald wie möglich angehen. Nehmen Sie das „Volksproblem Pflege“ nicht auf die leichte Schulter!

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Private Pflegevorsorge – Wie geht´s weiter?

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Der staatlich geförderte Pflege-Bahr

Die staatlich geförderte Pflege-Zusatzversicherung kann die Finanzierungslücke zumindest zum Teil schließen. Die gesetzlichen Vorgaben geben allen Bürgern einen Rechtanspruch auf das neue Produkt. Dank unbürokratischer Rahmenbedingungen ist der Zugang zu besonders günstigen Bedingungen möglich. Es bietet allen die Chance, Hilfebedürftigkeit im Pflegefall zu verhindern und einen Rückgriff auf Zahlungspflichten der Angehörigen zu vermeiden.


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